O Breitband, where art thou?

| July 1, 2014 | 55 Kommentare

Als wir unser Vorhaben, eine Alternative zur GEMA zu gründen, vor vier Jahren öffentlich ankündigten, wurden uns viele Gründe genannt, warum das Unterfangen scheitern müsse. Wir waren auf alles gefasst. Nur auf eines nicht: Dass wir ein halbes Jahr auf den Internetanschluß der Telekom warten müssen. Hier eine Kurzfassung des Gruselkabinetts für ein Startup, das etwas im Internet machen will.

“VDSL ist verfügbar”

Die Bestellung unseres Anschlusses datiert auf den 20. Januar 2014 — der Online-Check hatte gemeldet, dass Breitband in unserem Büro verfügbar ist. Als Wunschtermin für den Anschluß wird uns der 31. Januar bestätigt. Im anfänglichen Schriftverkehr werden wir darauf hingewiesen, wir mögen doch besser ihr DE-Mail verwenden, weil E-Mails nicht verschlüsselt seien. Wir antworten mit unseren PGP-Schlüsseln für wirklich sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die die Telekom bis heute links liegen läßt.

“Wann wollen sie das Büro denn beziehen?”

Der Anschlußtermin verstreicht ohne Regung. Am 3. Februar atmen wir kurz auf: Die Straße wird aufgebaggert und ein Kabel verlegt. Doch unser Arbeitstreffen zur Büroeinweihung Mitte Februar müssen wir immer noch mit privat improvisiertem Funknetz über die Bühne bringen. Ende Februar fragen wir nach, wann denn nun die Schaltung erfolgt: Am 23. April wolle man uns nun anschließen. Wir sind ungehalten, zumal uns der Kundenservice seltsame Fragen wie diese stellt: “Wann wollen sie das Büro denn eigentlich beziehen?”“Wir sind seit einem Monat drin und versuchen zu arbeiten!” Man offeriert uns einen LTE-Tarif mit Volumenbegrenzung als Interimslösung.

Nachdem der Anschlußtermin dann aber doch ohne weitere Lebenszeichen verstreicht, haken wir nach: Wo bleibt das Netz? Man verweist uns an den Düsseldorfer Subunternehmer. Dem fällt gleich auf, dass er vor Wochen vergessen hat, der Telekom den erfolgreichen Abschluß der Kabelverlegung mitzuteilen. Kurz darauf storniert uns die Telekom den Auftrag gleich ganz. Wir teilen unsere Verwunderung darüber mit, dass man erst neue Kabel verlegen läßt, um dann doch nicht liefern zu wollen. Die Stornierung wird wieder storniert.

Ausritt zum Wochenende

Endlich wird uns ein Techniker angekündigt: Am Samstag, 7. Juni, zwischen 8 und 13 Uhr. Optimale Zeiten für ein Büro mit Fünf-Tage-Woche. Es müsse jemand vor Ort sein, der Techniker würde zunächst den Anschluß schalten und danach im Büro erscheinen. Am 5. Juni werden wir noch einmal per Mail an den Termin erinnert. Eva legt also extra eine Wochenendschicht ein. Um 10 Uhr ruft sie nochmal die Telekom an und gibt ihre Mobilnummer durch, falls der Techniker sie erreichen möchte. Doch ganz überraschend erscheint kein Techniker, niemand sagt ab. Es hätte uns stutzig machen sollen, dass als Ort der Schaltung ein entferntes Gehöft genannt wurde.

Moment, das hatte uns stutzig gemacht — es sei aber alles korrekt, erfahren wir auf Nachfrage. Als uns per Brief eröffnet wird, dass man diese völlig falsche Adresse auch ins Telefonbuch schreiben wolle, bestehen wir auf Änderung. Wir erfahren auf telefonische Nachfrage, dass eine Änderung erst nach erfolgtem Anschlußtermin möglich sei. Bei Erteilung eines parallelen Auftrags könne es sonst Probleme geben, was zur Stornierung des Anschlußtermines führen könne. Für Rechnungen wird weiterhin die korrekte Büroadresse verwendet.

Am Wochenende darauf kündigt man uns nach multiplem Nachhaken an, ein Techniker werde sich telefonisch bis Mittag melden: Nichts. Gerade haben wir — wiederum nach mehrmaligem Nachbohren — einen neuen Termin genannt bekommen: der 15. Juli.

Kein Anschluss unter dieser Nummer

Die meisten Anfragen arten in ein langes Hin und Her von Briefen, Telefonaten und Mails aus. Einziger Hoffnungsschimmer ist eine Servicemitarbeiterin, zu der wir eine direkte Durchwahl haben, der aber leider auch die Mittel fehlen, um aus Anschlußplänen Realität werden zu lassen. Mitunter bekamen wir bei Berufung auf ihre Aussagen auch zu hören, Frau B. gebe es gar nicht. Die Kommunikationspraxis im Hause Telekom bekommt von uns ein klares “Mangelhaft”.

Die Tatsache, dass uns das Unternehmen zunächst direkt Anschlußverfügbarkeit signalisiert, um uns dann ein geschlagenes halbes Jahr mit notdürftigem Funknetz abzuspeisen, sprengt jede Notenskala. Das ist mehr als peinlich, es kann für Geschäftskunden mitunter existenzbedrohend sein — uns fehlen in der Hauptgeschäftsstelle ja auch Telefon und Fax. Schlimmer noch: Monate, nachdem hier offensichtlich nichts geht, liefert der Online-Verfügbarkeitscheck der Telekom für diese Adresse Ende Juni immer noch die Meldung: “DSL Business 50000 VDSL ist verfügbar”:

27.06.2014: DSL Business 50000 VDSL ist verfügbar

Updates

04.07.2014: Inzwischen kommt offenbar Bewegung in die Sache: Uns wurde ein Schaltungstermin am Montag, 7. Juli, zwischen 8 und 12 Uhr zugesagt.

07.07.2014: 12:06 Uhr. Natürlich war kein Techniker vor Ort.

08.07.2014: Anruf von der Telekom — sie wollen es nächsten Dienstag, 15.07., noch einmal versuchen. Dann auch bei uns. Inzwischen sehen sie ein, dass der Bahnhof nicht auf dem Reiterhof in der Höherhofstraße zu finden ist. Außerdem bekommen wir einen neuen Block mit 10 Telefonnummern. Wie gut, dass wir noch keine der zuvor genannten Nummern veröffentlicht haben; außer im Telefonbuch, in dem nun am Ende wahrscheinlich zur falschen Adresse auch noch eine ungeschaltete Nummer stehen wird. Einen Fefe kennen sie übrigens nicht 😉

10.07.2014: Die Telekom bestätigt den Schaltungstermin schriftlich und schickt uns 10 neue Nummern zu. Für diese Nummern will sie €95 zusätzlich in Rechnung stellen. Dickstes Ei: Statt des bestellten 50.000er-Tarifs soll nur 16.000 geschaltet werden. Beschwerde an “Telekom hilft” mit dem erneuten Hinweis, dass wir uns bei einer weiteren Nicht-Schaltung am 15. die Kündigung wegen Nicherfüllung und Schadensersatzforderungen vorbehalten.

11.07.2014: Telefonat mit “Telekom hilft”. Schaltungstermin wird nochmal hoch und heilig versprochen. Die Extrarechnung für Telefonnummern wird zurückgenommen. Mehr als 16.000 gibt es erstmal nicht — die Leitung lasse sich nicht prüfen, solange der Anschluß nicht geschaltet sei, daher könne man uns frühestens danach die 50.000 freischalten. Damit ist endgültig klar, dass der Online-Check auf Verfügbarkeit Blödsinn ist und irreführende Ergebnisse liefert: Der verspricht auch heute noch, dass wir einen 50.000er Anschluß bestellen können. Sehr seltsam auch die Policy von “Telekom hilft”, Geschäftskunden in der Kommunikatin sofort zu duzen. Ein psychologischer Trick, um den Konflikt zu entschärfen? “Auf Du mit der Telekom” suggeriert jedenfalls eine persönliche Nähe, die nicht vorhanden ist.

16.07.2014: Gestern wurde doch tatsächlich unser Anschluss geschaltet! Gegen 18 Uhr teilte uns ein Techniker mit, er sei nun an der nächsten Schaltstelle und käme danach zu uns ins Büro. Das dauerte etwas länger, weil an der Schaltstelle irgendwas von Schlüssel auf Karte umgestellt worden war und sich erst nicht öffnen ließ. Etwa gegen sieben haben wir dann erst einmal anderthalb Stunden das Gebäude von innen und außen abgesucht, weil der kabellegende Subunternehmer — wie sich am Ende herausstellte — den Hauptanschluss von der dokumentierten Stelle der Außenwand in den Keller des Nachbarhauses(!) verlegt hatte. Da mußten wir um die Uhrzeit erst einmal rein, wofür wir unseren Vermieter im Urlaub störten und den Hausmeister vom Feierabend noch einmal zurück zum Bahnhof kommen lassen mußten. Der erzählte uns dann auch, er habe hier in Düsseldorf acht Monate auf seinen Anschluß gewartet. Unsere Leitung stand dann gegen 21:45 Uhr, nach mehreren Autofahrten des Technikers zu verschiedenen Schaltstellen hier im Stadtteil.
Den Einsatz von Techniker und Hausmeister labeln wir als “fanmeilenwürdig”. Der Organisation muß man sagen: Warum nicht gleich so? Jetzt schauen wir mal, wie schnell es geht, den Anschluß auch auf die bestellte Bandbreite zu bekommen.

27.07.2014: Inzwischen hat sich die Lage wieder verschlechtert: Wir wurden jetzt darüber informiert, dass man uns doch kein VDSL liefern kann. Wir fragten: “Warum?” — “VDSL ist für diesen Anschluß nicht verfügbar” — “Das sagten Sie bereits, aber warum?” — “Weil es für diesen Anschluß nicht verfügbar ist.” Hindert die Telekom nicht daran, nach wie vor die Verfügbarkeit von VDSL in ihrem Verfügbarkeits-Check zu suggerieren.

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Comments (55)

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  1. Breitband in London - Timo Hetzel | September 14, 2014
  1. Faldrian says:

    Hm… also ich frage mich ja, wieso ihr überhaupt einen Anschluss von der Telekom beauftragt habt.
    Die Telekom hat doch schon in vielen Fällen Unfähigkeit in Perfektion demonstriert, den Aufwand, den ihr davon habt, könnt ihr der Telekom ja nichtmal in Rechnung stellen…

    Wobei ich nicht sagen kann, ob andere Unternehmen da viel besser sind.

    • Zwei Dinge hatten uns dazu bewegt: Einmal das Nichtvorhandensein eine TV-Kabelanschlusses (was andere attraktive Optionen gänzlich ausschließt), und die im Vergleich zu anderen Anbietern kurzen Kündigungsfristen.

      Ob es uns woanders besser ergehen würde, kann niemand sicher sagen. Aber vielleicht sind wir gezwungen, dieser Frage nochmal neu nachzugehen.

    • Eric Danielski says:

      Verfügbarkeit prüfen

      Von uns geprüfte Adresse:

      Heyestr. 194
      40625 Düsseldorf

      Herzlichen Glückwunsch!
      easybell ist an dieser Adresse verfügbar!*

      *Ihre Daten werden ausschließlich für die Verfügbarkeitsprüfung benötigt und anschließend gelöscht.

    • david says:

      Die Herrschaften kann ich grundsätzlich auch empfehlen – da spricht man bei Problemen sogar mit Technikern. Für Geschäftskunden wäre dann wohl die Mutter Ecotel zuständig.

      ABER: Easybell ist Telefonica und Telefonica sollte DTAG-Bitstrom sein. Heißt, dass am Ende auch DTAG-Techniker für die letzte Meile zuständig sind. Am Ende ist also womöglich nicht mehr gewonnen als zwei weitere Schichten Vertantwortungsdelegation.

    • Moritz says:

      Nein, easybell schaltet nur über Telefonica- Hardware. Das ist also kein DTAG-Bitstrom, sondern komplett eigene Hardware.
      Frage ist zwar wie lang es das noch geben wird, aber noch ist das so.

    • Temno says:

      Düsseldorf.. schade, falsches Bundesland, sonst hätt ich bei meinem Arbeitgeber nachgehakt obs nicht doch ne möglichkeit für TV-Kabel gäbe ^^

  2. Ansgar says:

    Jaja, die liebe Telekom. Leider ist das keine Seltenheit. Ich hatte selbst schon mehrere Male solche Probleme mit denen. Bei den Mitbewerbern ist es übrigens nicht besser, denn bei physischen Anschluss geht´s ja nicht an der Telekom vorbei (außer es liegt Kabel) und die bremmst ihre Mitbewerber gerne mal aus.

    Aus meiner Erfahrung kann ich nur raten: Hartnäckig sein! Ich war selbst mal drei Monate ohne Telefon und Internet, was als selbständiger WebWorker katastrophal ist…

    Meinen letzten / aktuellen Anschluss habe ich auch nur bekommen, weil ich das Desaster vom vorigen Mal nicht wiederholen wollte und alle vier Stunden bei denen angerufen hab, wann denn nun der Techniker kommt, der eigentlich schon um xx Uhr da sein wollte. Um 22:xx teilte man mir dann nach dem nun vierten mal nachhaken mit, dass es dann wohl spät werden könne und der Techniker erst gegen 01:00 da wär. Ich hab drauf bestanden und um 0:30 war er da.

    Ich drücke Euch die Daumen, auf dass Ihr fix Euren Anschluss bekommt!

    Beste Grüße aus Aachen
    Ansgar

  3. Benjamin says:

    Uff das ist ja traurig. Aber wie üblich wird sich erst jetzt, da es an die Öffentlichkeit kommt, jemand der Sache annehmen.

    Aber warum lasst ihr das mit euch machen? Sofort eskalieren lassen und an die Vorgesetzten wenden.
    Diesen Hotlinern kann man leider rein gar nichts zutrauen. Denen ist alles egal. Leider auch im Business Bereich.
    Ihr braucht undbedingt einen direkten Ansprechpartner bei der Telekom

    Viel Glück !
    Benjamin

  4. alex says:

    Moin,
    wendet euch … an die Bundesnetzagentur: http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/Streitbeilegung/Streitbeilegung.html

    zur Schlichtung.

    Bei der Telekom ist für Probleme keiner Zuständig.

    LG,
    -alex

  5. Vorsicht Kunde says:

    Das klingt doch glasklar nach einem Beitrag für die Rubrik “Vorsicht Kunde” bei der c’t. Wendet Euch doch mal an die Redaktion (Georg Schnurer), vielleicht können sie Euch da in dieser Sache unterstützen.

  6. Roland says:

    Wir haben beim Umzug unseres Büros in München vor etwa zwei Jahren den gleichen ‘Spaß’ gehabt. Tipp: Den Vorgang mit entstandenem Aufwand (bei uns rd. 1000,- EUR) fein säuberlich aufstellen und an die Magentatruppe schicken. Wurde uns tatsächlich – war zwar auch wieder etwas Hartnäckigkeit nötig – erstattet.

    Sonnige Grüße aus München
    Roland

  7. bernd says:

    Hallo,
    das mit der Telekom ist ja schon seit Jahren so.
    Habe seit Mitte der 90er viele ähnliche Geschichten erlebt.
    Es gab eigentlich keinen Anschluss, der problemlos verlief.

    Deshalb empfehle den Kunden immer QSC, wenn das verfügbar ist.
    Sehr zuverlässig. Funktioniert seit Jahren problemlos.

  8. HeilunG83 says:

    Habt ihr es mal per Facebook oder Twitter probiert? Da solche Anfragen dann sehr öffentlich zu sehen sind reagieren die da bisweilen schneller, weil sie eben nicht wollen, dass so negative Verhaltensweisen herauskommen.

  9. Richard says:

    Was schreit ihr denn so? Ist doch alles noch ganz harmlos. Wartet erst mal ab, bis ihr Kunde SEID. http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/computer-internet/telekom-hotline-hoffen-und-harren-ohne-dsl-12967233.html

  10. Somebody says:

    Einfach mal freundlich bei der ehemaligen RegTP nachfragen, ob diese Nichterfüllung von Verträgen so okay ist?

  11. ednong says:

    Oh ja, die Telekom.

    Mit deren Geschichten könnte ich wohl inzwischen auch ganze Bücher füllen. Besonders klasse war mal vor einigen Jahren der ISDN-Anschluß (ohne DSL) für eine Bekannte auf der Insel Sylt. Erst kein Splitter, dann kaputter Anschluß. Ich glaube, ich habe denen über 30 Stunden per Handy – natürlich über deren 0800/0130er-Nummern – in den Ohren gelegen. Zum Schluß schneite es noch und der Techniker kam gegen 23 Uhr vom anderen Ende der Insel.

    Ich hab hinterher auch nur gedacht: un-glaub-lich. Andere Zuhörer haben hinterher nur gesagt, sie hätten nie und nimmer gedacht, dass ich derart hart und harsch sein könne. Es war auf jeden Fall für alle sehr prägend.

    Euch wünsche ich viel Glück. Und würde mal anfangen, die euch dadurch entstandenen Kosten aufzurechnen. Um Sie der Telekom in Rechnung zu stellen. Werden für die eh nur Peanuts sein und mit einem müden Lächeln abgewinkt werden.

  12. HC says:

    Ich denke diese Praxis wird sich erst ändern, wenn man den Providern den Mehraufwand/Verdienstausfall von der versprochenen (bzw. vertraglich zugesicherten) bis zur tatsächlichen Schaltung in Rechnung stellen kann.

  13. Rafael says:

    Oh Oh…
    Ich kenne das Problem – allerdings nicht nur von der Telekom… (1&1, O2 KabelDeutschland… etc)
    Auch wenn es wie eine Beleidigung klingen mag: ich habe den eindruck dass ihr da zu wenig stress gemacht habt. Wie Ansgar schon sagt: Es bringt was, da alle paar Minuten anzurufen. Die Tracken die Anrufe bestimmt intern und wenn der Aufwand im Support zu groß wird, können die sich sogar beeilen!
    Das sich Servicemitarbeiter der Hotline gegenseitig verleumden ist ja auch nichts neues. Das kann man aber auch zu seinem Vorteil nutzen: Oft sagt mir ein Servicemitarbeiter etwas, dass mir gar nicht passt (ala Anschluss frühestens am XX.yy um ZZ möglich). Einfach nochmal anrufen, bis man einen besseren Termin/Angebot bekommt. Hat bei mir jedesmal funktioniert…

    Ansonsten alles Gute und viel Durchhaltevermögen!

  14. JJ says:

    Schaut mal, ob ihr nicht ein Schlichtungsverfahren ueber die Bundesnetzagentur einleiten koennt. Dann passiert eher mal was.

    http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1412/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/Streitbeilegung/Rechte/rechte.html?nn=269096

  15. Martha Haary says:

    Ach ja, Spass mit der Telekom. Der Techie, der vor Ort rumläuft, ist übrigens fast nie Schuld, im Gegenteil… bis jetzt haben alle Techniker vor Ort ihr Bestes gegeben.

    Das kann man von Wasserkopf obendrüber leider nicht wirklich behaupten, wobei die internen Zwänge (die 15-20 Programme/Datenbanken, die da zusammnwirken sollen…) dem Aussenstehenden nicht klar sein können.

    Wer mal so richtig Spass haben will, der bestelle Telefon in einen Neubaugebiet, bevor sich die neuen Strassennamen bis in die letzte Telekom-Datenbank rumgesprochen haben (was viele Monate dauern kann). Die vorherige Lektüre von Kafka ist eine gute Vorbereitung.

    • Anonymous says:

      Oh ja, das kenne ich. Bei mir war das so, ich hatte ein neues Haus gebaut und wollte Telefon haben. Das Kabel war schon seit Monaten verlegt.

      Aber der Anschluss ließ sich einfach nicht schalten.

      Grund: Das Kabel war zu einem Zeitpunkt verlegt worden, wo das Haus noch garkeine Hausnummer hatte. Das Bauamt hatte die Hausnummer schlicht und ergreifend noch nicht zugeteilt. Folge war, dass in der Datenbank nicht erfasst war, welches Haus sich denn am anderen Ende des Kabels befindet. Und wenn die Telekom nicht weiß, über welches Kabel ein Haus zu erreichen ist, kann sie natürlich auch keine Anschlüsse in das Haus schalten.

  16. Der aus dem Westen says:

    Ich würde euch ansonsten noch einen Blick auf die Entscheidungen
    – AG Lüneburg, Beschluss vom 20.02.2013, Az. 53 C 22/13
    – LG Frankfurt, Urteil vom 11.06.2008, Az. 3-13 O 61/06
    empfehlen.

    Ich kann jetzt natürlich nicht genau beurteilen was bei euch evtl für Schäden/Mehrkosten dadurch entstanden sein könnten, aber die dürfte man so gerichtlich geltend machen können.
    Und zuvor könnte euch im Extremfalle eine einstweilige Verfügung zu einer etwas zügigeren Freischaltung verhelfen…

    Ich hoffe jedenfalls das Beste für euch 🙂

  17. Birs says:

    Ha, und ich reg mich grad auf, dass der zwischen 16:00 und 18:30 Uhr angekündigte Techniker, der den Anschluss prüfen und freigeben soll, sich bis jetzt (19:08 Uhr) nicht gerührt hat.

    Bei mir war es so, dass ein Anschluss im Haus bei der Telekom nicht im System erschienen ist und sie mir daraufhin irgendeinen Anschluss in der Wohnung eines Nachbarn ohne Festnetz-Telefon zugewiesen haben. Eine Woche später haben sie mir meinen kompletten LTE+Festnetz-Auftrag komplett storniert und mir den Techniker angekündigt.

    Bin ja mal gespannt. Wir haben jetzt … 19:11, äh Anfang Juli. Kann mir dann ja ausrechnen, wie lange es noch dauern wird. Vielleicht geht es bei Privatkunden ja schneller hoff

  18. TCM1003 says:

    Ich habe einem Freund gerade diese leider mit auch lustige Geschichte erzählt. Sein Vorschlag war, man könne sich ja mit so einem “Dreck” an Frontal21 und dergleichen wenden – die Fälle dort seien auf wunderweise nach Berichterstattung doch recht schnell dann noch gegangen…
    Ansonsten hab ich auch schon selber meinen Spaß hier mit der Telekom.

    Grüße,
    Tore

  19. Steffen says:

    Und das schlimme ist, dass die anderen Anbieter nicht wirklich besser ist.. wenn ich da an das Zinnober bei mir an der Arbeit mit Vodafone denke..
    Das klingt bei euch nach einem Paradebeispiel der Vorsicht Kunde Rubrik der c’t – vielleicht solltet ihr euren Fall dort mal einreichen? In jedem Fall drücke ich euch die Daumen, dass ihr schnell euren Breitbandanschluss bekommt!

  20. Telekom hilft says:

    Hallo meik michalke,

    ich habe gerade Ihren Beitrag gefunden und möchte nun helfen.

    Hier scheint Hilfe auf jeden Fall nötig zu sein. Senden Sie uns bitte ein Kontaktformular, damit wir unterstützen können: https://www.telekom-hilft.de/kontaktformular

    Wir melden uns dann so schnell wir können zurück!

    Viele Grüße
    Natalie von Telekom hilft

  21. CowVonSir says:

    Schon scheiße gelaufen kann man sagen.
    Anders muss man sagen glaubt ihr das ist alles so einfach? Alle Unternehmen im diesem Bereich sind nicht perfekt. Bei einigen läuft es gut bei anderen mit paar ecken bei anderen garnicht.

    Aber was soll man sagen. Man steckt icht hinter den Leuten. Bei anderen hätte es vielleicht besser gelaufen oder sogar noch schlimmer bzw garnicht.

  22. peter says:

    …Ihr habt doch Rechtsanwälte an Bord… Bissl hier und da Drohen mit Ausfall an Lizenzgebühren im Tausenderbereich und der Anschluss funzt binnen 3 Tagen – gab’s doch schon mehrmals 😉

  23. Someone says:

    Die Seite ist nicht nutzbar, wenn man cross-domain requests nicht zulässt. Sehr vertrauenswürdig.

    • Tanja Mark says:

      Hi Someone, mein Kollege schaut sich deine Meldung an. Danke für den Hinweis!

      Beste Grüße
      Tanja

  24. Dominik says:

    Jetzt wo “Telekom hilft” die Sache entdeckt hat (hat ja auch nur ein halbes Jahr gedauert), kann ja nichts mehr passieren…. Aber mal ehrlich: ein Qualitätsmanagement wäre in dem Unternehmen angebrecht.

    Mal kurz Erfahrung aus dem Ausland (hier: Brasilien) – Internet wurde Freitag beauftraft und Montag geschaltet, dazu kam ein Techniker vorbei und hat Modem und Router installiert.

    Inzwischen gab es zwar 3 Mal Probleme, allerdings war jedesmal innerhalb von 24h einen Techniker vor Ort, mit steigender Qualifikation. Nach dem 3. Mal (zwei Mal Router wechseln, 1 Mal Verkabelung durchmessen) funktioniert DSL inzwischen ohne Probleme.

    Hier schwärmt übrigen jeder vom High-Tech-Land Deutschland und glaubt mir solche Geschichte kaum.

  25. Holger says:

    Leute, wenn Ihr Internet braucht, warum versucht Ihr es mit so einem Privatkunden-Zeugs? Bestellt CompanyConnet, oder lasst Euch von einem kleinen Anbieter Richtfunk bauen. Ruhe ist…

  26. AX11 says:

    O weh, oweh. Ich habe da mal vor einigen Jahren eine mehrteilige Tragödie geschrieben, über “die Telekom verbockt mein DSL”:

    http://blog.ax11.de/archives/2006/04/304

    Nach einem halben Jahr ohne Internet -nach einem Umzug innerhalb der gleichen Strasse(!)- bin ich dann zu Alice (damals noch Hansenet, R.I.P.) gewechselt.
    Was sich die Telekom da so alles geleistet hat, war absolut unglaublich. Eigentlich hatte ich ja einen Umzugsantrag gestellt und sollte noch am gleichen Tag einfach zwei Häuser weiter geschaltet werden. Das haben sie auch bestätigt. Nur ausgeführt haben sie es nicht. Und auch sonst nichts. Eine Neuanmeldung haben sie gleich wieder dermassen verbockt, dass ich fast verrückt geworden wäre, bei dem absoluten Chaos aus Bürokratie, Dilletantismus, Null-Bock und schlichter Böswilligkeit. Nie wieder Telekom! Lieber Blechdosen-und-Bindfaden-Telefon!

  27. NFR says:

    Ja, die liebe Telekom. Ich bin dort mangels Alternativen seit über 10 Jahren Kunde und hab auch beruflich mit denen häufig zu tun. Ich hab NOCH NIE einen Auftrag bei denen gesehen, der reibungslos über die Bühne gegangen ist. Aktuell warte ich auch wieder darauf, dass meine 6er Leitung auf eine 16er geupgradet wird. Umstellungstermin war vor einer Woche. Laut Hotline (die ich nach 45 Min. Wartezeit und 2x rausfliegen endlich erreicht hab), liegt der Auftrag bei der Technik. Aber warum es da nicht weitergeht, konnte mir keiner sagen. Ich soll doch bitte einfach abwarten.

  28. Jörg B. says:

    Tja, da hab ich mit dem Geschäftskundenvertrieb schon enge persönliche Beziehungen aufgebaut, weil eine im November 2013 beauftragte DSL3000 zu VDSL-Umstellung dann doch jetzt Anfang Juli weiterbearbeitet wird.

    Die Telekom war leider nicht in der Lage, unsere Kundenstammdaten von einem alten Telekom-Kundenverwaltungssystem – aus dem man angegeblich keinen VDSL-Anschluss heraus bestellen kann – in ein neues Kundenverwaltungsprogramm “nachzuladen” (so deren Terminus).

    Frau L. vom Geschäftskundenvertrieb begrüßte mich dann schon direkt mit Namen bei meinen in Zweiwochentakt-Erinnerungsanrufen, wenn sie meine Nummer sah…

    Zum Glück sind wir mit der Umstellung nicht in Eile, dennoch wäre nach mehr als einem halben Jahr ein Abschluss nett, zumal das nur noch nervt.

    Die Androhung einer Vorstandsbeschwerde schien das nun zu beschleunigen, nachdem man mir keine Gelegenheit gab, der Fachabteilung für o.g. “Nachladen” mal direkt auf die Füße zu treten!

    Angeblich waren dann irgendwelche eingetragenen Mubilfunknummern im BusinessComplete dran Schuld, dass das “Nachladen”/Umstellen blockiert würde und sonst noch was…

    Also, Telekom hilft: Klappt das nicht am 8.7. mit der DSL-zu-VDSL-Umstellung, hab ich nen Job für Euch…

    Grüße
    Jörg B.

  29. Dazu gibt’s auch eine IFG -Anfrage…allerdings ohne Ergebnisse.
    https://fragdenstaat.de/anfrage/wartezeiten-bei-dsl-vertragen/

  30. Christian says:

    Bei 8 Stunden Entstörzeit würde ich einfach mal bei der Telekom anrufen und eine Störung des im Januar geschalteten VDSL-Anschlusses melden…

  31. Helmut says:

    Ein TOOWAY Satellitenterminal und es gibt sofort und üpberall internet, und die Preise sind auch noch erschwinglich…

  32. mic_e says:

    Ich muss die Telekom hier auch mal ein bisschen in Schutz nehmen.

    Wir (Home office, in der bayrischen Provinz) haben – da von einem kleinen Anbieter baldiges FTTH in Aussicht gestellt war war – wegen der Kündigungsfrist von Telekom ISDN/DSL zu O2 (VoIP) gewechselt.

    Der Wechsel verlief reibungslos, aber nach zwei Monaten hat der Zwangsrouter dann plötzlich alle eingehenden Anrufe abgewiesen (Besetzt). Bonus: Ausgehende Anrufe haben weiterhin funktioniert, so dass wir erst nach einer Woche überhaupt den Fehler bemerkt haben. Die Hotline wollte uns auf dem Handy zurückrufen, hat sie aber nicht. Also gut; die hätten mir sowieso höchstens einen Austausch gegen ein identisches Modell angeboten. Fritzbox ausgepackt, PPPoE-Daten ergooglet, aber keine gültigen VoIP-Daten gefunden. Die Hotline weigert sich, die Daten rauszugeben, also haben wir eine Migration der Telefonnummern zu Sipgate beschlossen. Einziges Problem: O2 weigert sich, die Nummern rauszugeben, ohne gleich den kompletten Anschluss zu kündigen. Oh well.

    Also auf zum nächsten DSL-Anbieter mit niedriger Kündigungsfrist: 1&1. Ich muss zwar einen Router kaufen, darf dann aber meinen eigenen verwenden.
    Vertragsabschluss, Portierungsauftrag, und nach ein paar Tagen kommt ein Anruf: “Wir können die Nummern leider nicht portieren. Wir können Ihnen einen Anschluss mit neuen Nummern schalten, später können Sie dann ihre alten Nummern manuell portieren, aber das funktioniert nicht zu 100%.”. Nein danke, also haben wir storniert (bis heute haben wir keine Stornierungsbestätigung erhalten).

    Auf zum nächsten Anbieter (dem einzigen Verbleibenden mit 1 Monat Kündigungsfrist): Congstar. In der Hoffnung, dass die einen direkteren Draht zur Telekom haben, weil sie ja Telekom-Tochter sind.
    Vertragsabschluss, Portierungsauftrag, aber noch kein Schaltungstermin. Kündigungsbestätigung von O2, Anschlussabschaltung, aber laut Congstar Verzögerung bei der Anschlussschaltung. O2 gebe die Leitung nicht frei. (Die physikalische Leitung, den Port am DSLAM? Die Rufnummern? Keine Ahnung.).
    Nach einem Monat mit falschen Versprechen haben wir dann die Bundesnetzagentur eingeschaltet. Es tut sich etwas; wir bekommen einen Anschlusstermin. Mir wird mitgeteilt, dass meine Nummern erfolgreich portiert seien. Ein anderer Servicemitarbeiter teilt mir mit, meine Nummern seien noch bei O2. Der Nächste sagt auf Rückfrage bei der Technik, die Nummern seien bei Congstar (wer ist eigentlich der Registrar für Rufnummern? Die Bundesnetzagentur? Die Telekom?). Kurz vor Anschlusstermin dann eine E-Mail, die Schaltung sei leider nicht möglich. Man habe versucht, mich telefonisch zu erreichen (Haha, mein Telefon geht seit 4 Monaten nicht mehr. Auf die Idee, die Mobilfunknummer zu probieren, kamen die offenbar nicht). Ich rufe an und frage nach dem Grund. Man soll mich doch in Zukunft bitte per Mobilfunknummer kontaktieren. Der Grund ist: Das bestellte DSL 6000 sistei leider nicht verfügbar. “Danke, das weiß ich selbst. Wir wohnen schließlich in der Provinz.”. Man könne aber eine 2000-er Leitung schalten, in zwei Wochen. Eine Woche später bekomme ich dann plötzlich eine Vertragsstornierung. Auf Rückruf wird mir mitgeteilt, es seien leider alle Leitungen belegt. Ich müsse wohl warten, bis in meinem Anschlussgebiet das DSL ausgebaut wird. Man könne mich gerne anrufen, wenn DSL bei mir verfügbar sei. Ja, meine meine Festnetznummern seien im Moment bei Congstar. Nein, man könne sie nicht auf eine Mobilfunknummer umleiten, man könne auch nicht eine Ansage schalten, oder mir 3G-Simkarten mit den Nummern geben. Ich sei ja schließlich kein Kunde. Eine 3G-Ersatzinternetverbindung könne man mir gerne anbieten, gegen Bezahlung. Seriously, WTF?

    Nach insgesamt ~ 5 Monaten ohne Geschäftstelefon versuchen wir es also bei der Telekom, die teilt uns mit, ein Anschluss sei verfügbar, und würde in 3 Wochen geschaltet. Die Rufnummern könne man leider nicht direkt portieren, wir bekommen zunächst alternative Nummern.
    Und tatsächlich: Nach 3 Wochen haben wir einen Anschluss von der Telekom. Fritzbox angeschlossen, DSL-Synchronisierung schlägt fehl. Ich rufe bei der Störungshotline an, lese die Fehlermeldung vor (“Kein Sync mit Annex B”), und bekomme noch am selben Tag einen Technikerbesuch. Der erklärt mir dann, dass der Anschluss mit Annex J läuft und gibt mir einen passenden Router. Nach 4 Wochen sind dann auch die originalen Rufnummern von Congstar portiert. Einziger Kritikpunkt an der Telekom ist hier, dass uns der Technikerbesuch in Rechnung gestellt wurde, weil es ja ein Fehler auf unserer Seite gewesen sei.
    Dabei habe ich der Hotline die genaue Modellbezeichnung und Fehlermeldung der Fritzbox mitgeteilt; man hätte mir also direkt mitteilen können, dass ich einen Annex-J-fähigen Router benötige. Wir hatten an diesem Punkt aber keine Motivation mehr, zu kämpfen, und waren gerne bereit, jeden Preis für ein sofort funktionierendes Telefon zu zahlen.

    PS: Nach Freischalten der originalen 3 Telefonnummern war auch der Telekom-Router überfordert und das Telefonsystem ist random gecrasht. Immerhin aber vollständig, so dass man ihn einfach resetten konnte. Wir haben ihn dann durch eine Fritzbox ersetzt.

    Allein die direkten Kosten (Hotlines, Mobilfunkgebühren, Portierungsgebühren, Einrichtungsgebühren, Technikerkosten, …) waren ~ 400 Euro.
    Von den verschwendeten Stunden in Hotlines, verbrannten Nerven und den Geschäftsausfällen ganz zu schweigen. Die Telekom war in unserem Fall aber letztendlich der Retter.

    • Wenn man die Kommentare hier liest (wie natürlich auch anderswo zum gleichen Thema), erscheint es doch geradezu wie ein Wunder, dass hierzulande überhaupt mal etwas bei irgendeinem Anbieter funktioniert 😉

      Was uns am gesamte Bestellvorgang übrigens auch äußerst unangenehm auffiel: Wir haben zwar Auftragsbestätigungen, aber nie eine Rückmeldung mit Auflistung der von uns georderten Produkte bekommen. Bei Bestellung konnten wir z.B. aus einem Pulk verfügbarer Telefonnummern 10 für uns auswählen. Man hätte dazuschreiben sollen, dass man sich diese Nummern gleich vom Monitor abschreiben muss, weil man sie jetzt lange Zeit nicht wiedersehen wird. Das ist besonders gut, wenn man in der Callcenter-Software hängt und seine Telefonnummer nennen soll. Man teilte uns anfangs nicht einmal die Kundennummer mit, die man uns längst intern gegeben hatte.

      Bis heute wurden uns nur 3 der o.g. Nummern noch einmal genannt, und wir hatten keine Chance, aus den ursprünglich gewählten Nummern diejenige zu bestimmen, die ins Telefonbuch kommt.

  33. Rüti says:

    Das wäre was für die Heise Rubrik “Vorsicht Kunde!”

    Die lösen all diese Fälle immer über die Pressestelle.

  34. Tanja Mark says:

    Hallo Zusammen! Wir danken herzlich für die zahlreichen Meldungen und Tipps. Wir halten euch an dieser Stelle auf dem Laufenden und hoffen noch auf ein Happy End 🙂

    Besten Gruß,

    Euer C3S-Team

  35. iGadget says:

    Ja, definitiv QSC als Alternative! Was zuverlässigeres und faireres ist mir bis dato auch nicht begegnet und die Telekom sollte man ja eigentlich schon seit dem es ne Wahl gibt, nicht mehr eines Blickes würdigen.

  36. Moritz says:

    Generell ist man verloren wenn man versucht bei der Telekomhotline etwas zu erreichen. Die Leute da sind fast alle komplett inkompetent und haben keinerlei Befugnisse. Oft dürfen sie Probleme nichtmal an die richtige Stelle weiterleiten.

    Da ist man tatsächlich besser mit dem Telekom-Hilft Team in deren Onlineforen aufgehoben, oder noch besser, man fragt mal im onlinekosten.de Forum nach. Da schwirren einige sehr hilfreiche Telekommitarbeiter rum, die tatsächlich kompetent sind und scheinbar weitreichende Befugnisse haben.

  37. eschenzweig says:

    Tipp von Intern:

    Ganz einfach: Spielt sie aus:
    Beantragt ein paar weitere Anschlüsse auf Privatnamen eurer Mitarbeiter.
    Auf die Weise ist einerseits nicht erkennbar wer hier einen Auftrag will, andererseits steigt für den zuständigen Techniker vor Ort das Auftragsvolumen, was es für den interessanter macht, tatsächlich anzufahren.
    Ist einer dieser Anschlüsse geschaltet, macht bei den anderen gebraucht von eurem Widerrufsrecht. Dabei Obacht: bestellt ausschließlich im Internet oder per Telefonhotline, niemals im Laden!
    Auch wichtig: bestellt immer einen Firmenanschluss, nie einen
    Privatanschluss, weil ihr dann die wesentlich schnelleren Entstörzeiten habt im Falle eines technischen Problems.

    Oder: fragt bei anderen Anbietern nach, ob das Haus prinzipiell eine TV Leitung gelegt hat bis zum Übergabepunkt im Keller, falls nein, fragt was es kostet eine zu legen, die Preise sind meist moderat. Ein TV Vertrag ist nicht nötig für einen Internet/Telefon-Only-Vertrag.

    Wenn ihr mit der Telekom kommuniziert, macht das schriftlich und betitelt jede eurer Mails/Briefe mit dem Wort Beschwerde. In den meisten Firmen (auch beim rosa Riesen) gehen solche Schreiben direkt in die Beschwerdeabteilung wo kompetentere Mitarbeiter sitzen und keine gerade fertig geschulten Callcentermitarbeiter die noch nicht so viel wissen.

    Bei Unitymedia ist Breitband bis zur Adresse Heystraße 179 verfügbar, ruft doch da mal an und fragt, ob diese Informationen noch aktuell sind. Ich weiß, dass in Düsseldorf C-Linien arbeiten stattfinden und Ausbaugebiete erweitert werden. Kann sein, dass die 194 einfach noch nicht in der Datenbank ist. (Das kann euch die Bauherrenabteilung sagen).

    bei Fragen: fragt hier, ich schau an und an mal vorbei.

    • Danke für die Tipps! Wir hatten einen Firmenanschluss bestellt. TV-Kabel hätten wir als Alternative in der Tat gerne genutzt, aber der Bahnhof ist nicht angeschlossen und Unitymedia bezifferte die Baukosten nach Prüfung auf €11.000 — das ist dann doch ein bißchen viel 😉

      Mal sehen, ob der Montag Änderung bringt.

  38. Phil says:

    Juli?

    Die wollen tatsächlich an einem Sonntag die Leitung schalten? Oder meinten die nicht eher den 6. Juli 2015? Das wäre in der Tat ein Montag.

  39. Ruben says:

    Genau so erging es uns mit unserem VDSL-Anschluss in Freiburg auch.
    6 Monate warten…

    Mein Beileid.

  40. Michael says:

    Und? wurde jetzt die Leitung geschaltet, oder war doch ein anderer Dienstag der 15.07 gemeint. Der nächste wäre im Jahr 2025

    • Man glaubt es kaum, aber gestern hat sich ein Techniker (über-)stundenlang ins Zeug gelegt, um erst wieder zu fahren, wenn die Leitung wirklich steht. Mehr dazu im Update oben.

  41. Thomas Könning says:

    Diese Zustände sind durchaus gewollt.
    Seit der Privatisierung baut die Telekom (und ihre Töchter) immer mehr Personal unbeachtet von der Öffentlichkeit ab.
    Um die Rendite für die Aktionäre zu erhöhen.
    Gerade zur Zeit läuft bei der Telekom-Tochter T-Systems ein vom Mutterkonzern lancierter Personalabbau recht großen Ausmaßes.
    Wie da die Qualität gehalten (oder verbessert) werden soll, weiß kein Mensch.

    Und die Börse applaudiert.

    Und ob man bei anderen Gesellschaften besser aufgehoben ist, da habe ich in dieser Branche so meine Zweifel.

    (Ich weiß, der Kommentar kommt etwas spät, bin aber erst heute auf das Projekt aufmerksam geworden)

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