Newsletter März 2015 – C3S

| March 15, 2015 | 2 Kommentare

Hallo liebe Genossinnen und Genossen,
Unterstützerinnen und Unterstützer!

Hier ist er nun endlich – der aktuelle Newsletter der C3S SCE.
Es ist viel passiert seit wir uns zuletzt bei Euch gemeldet haben.
Die Entwicklung unseres ersten Services – adore – ist weit vorangeschritten und wird in der zweiten Jahreshälfte in die Betatestphase starten.

Mit adore können Nutzer Bands und Musikern zeigen, wie großartig deren Musik ist – noch während sie die Musik anhören. Egal, ob die Musik gestreamt wird, ob es sich um einen Download handelt, oder ob die Songs von CD, Vinyl oder einer anderen Quelle stammen. adore ist kein Musikdienst. adore ist ein Plugin für Musik Player. Der Benutzer entscheidet, ob das Plugin eine Liste der angehörten Songs erstellt.

Der Musikhörer bestimmt einen monatlichen Betrag. Gleichgültig, wie groß oder klein der Betrag ist, am Ende des Monats wird er zu gleichen Teilen auf die gespielten Songs und ihre Urheber und Musiker verteilt. adore ermöglicht Mikrospenden, die Musiker und Urheber zusätzlich zu ihren Einkünften erhalten – als Anerkennung ihrer Leistung, direkt von ihren Fans.

Mit adore verneigen wir uns vor unseren Musikhelden. Wir zollen der Kreativität und Kunstfertigkeit von Musikern unseren Respekt. Jeder hat die Möglichkeit, adore zu nutzen. Auch, um selber honoriert zu werden.
Sobald bspw. die Aufzeichnung eines Chors von einem adorer angehört wird, erhalten der Chor als Aufführender und die Urheber des Werks Anteile der Mikrospende.

Unterstütze deine Lieblings-Acts.
Signalisiere mit Cents, dass Du einen Song liebst.
Höre so viel Musik, wie Du magst.

We adore music.

CeBIT

Die C3S wird sich auf Einladung des Landes NRW als eines von acht ausgewählten Startups auf der CeBIT in Hannover präsentieren. Man findet uns in Halle 11 am Stand B48/5. Dort werden wir natürlich auch adore zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorstellen.

micro pop week

Relativ zeitgleich finded in Düsseldorf die 2. micro pop week statt. Auch hier ist die C3S vertreten: Zum Auftakt veranstaltet das Label One Sunny Day am Sonntag, 15.03.2015, ab 18 Uhr ein Wohnzimmerkonzert im C3S HQ (Bahnhof Gerresheim, Heyestr. 194) mit The Hot Ones und The Reviera Brothers. Eintritt ist frei, es wird um eine Hutspende für die Bands gebeten. Zudem werden wir uns an der abschließenden Labelmesse“Brandnester” am Samstag, 21.03.2015, mit Infostand und Kurzvortrag beteiligen.

Wir hoffen, wir sehen uns!

Viele Grüße

Euer C3S Team

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Comments (2)

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  1. niklas says:

    Leute, das ist grandios!!
    j’adore hatte ich als idee in einer dieser nächte 2013. weil es mich einfach fertig gemacht hat, dass es keine vernünftige lösung gibt, für musiker im online-zeitalter.
    und ich habe mich nachts hingesetzt und notizzettel vollgeschrieben, mit genau dieser idee.
    dann meta-mäßig diesen eintrag verfasst:
    http://niklasfroese.de/fragmente/man-muesste.html

    und aus dort genannten gründen ist es nur bei einer idee geblieben. insofern 1000 dank an eure initiative! werde gerne meinen part als early-adopter wahrnehmen.

    ich hoffe, dass das verbreitung findet. partiallösungen wären ja irgendwie schon da gewesen. flattr-plugin für medien-spieler. oder mittlerweile patreon.
    aber dass ihr als non-profit auftretet macht das ganze viel interessanter und zukunftsweisender.

    danke für eure arbeit, ich werde sobald meine finanziellen mittel das zulassen mitglied werden.

    schöne grüße,
    niklas

    • Hi Niklas,

      freut uns sehr, dass Dir unser Ansatz zusagt 🙂

      Und Du hast Recht, die verschiedenen “Einzelteile” für so etwas sind schon lange vorhanden. Wir haben so einen Dienst selbst auch seit dem Start der C3S-Initiative 2010 mehrfach umrissen (z.B. im Vortrag “Die gescheiterte Revolution” auf der SIGINT10), auch mit Verweis auf Vorschläge von z.B. Richard Stallman. Die Förderung durch NRW versetzte uns nun in die Lage, die notwendige Grundlagenforschung und -entwicklung zu der abstrakten Idee zu betreiben (zu der sich in den letzten fünf Jahren offenbar niemand sonst hinreißen ließ), so dass sie sich anschließend zu einer praktisch nutzbaren Anwendung weiterentwickeln lässt.

      Es werden mit Sicherheit noch ein paar interessante Detailfragen aufkommen, vielleicht auch ein kleiner Sturm der Entrüstung bei Menschen mit gröberen Verständnisproblemen. Aber wir sind davon überzeugt, dass adore ein wirklich großer und wichtiger Schritt zum Wohle von Musikschaffenden und -liebhabern ist, und dass sich die Wogen nach kurzer Zeit glätten müssen: Falls das Konzept floppen sollte (wovon wir natürlich nicht ausgehen), lohnt sich kein Streit; wenn es dagegen gut ankommt, dürften sich nur noch diejenigen beschweren, deren Musik sich niemand anhört. Die haben aber eigentlich ganz andere Probleme.

      Es bleibt spannend — stay tuned! 😉

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